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FASNET–LIEDLI
Villinger Schunkellied
1950

Text: Franz Kornwachs
Musik: Karl Kornwachs

Wa trummlet au und bloset, wer macht au so en Krach,
I älle Gäßli und Stroße, de Fasnet-Goascht isch wach,
Kon Mensch ka sich meh halte, älles spritzt us em Bett.
Es singet die Junge und Alte, sogar die alt Babett,

Refrain:
Z'Villinge i de Narrestadt a,a,a,
Wie a de Fasnet do älles klappt a,a,a,
älles ischt user Rand und Band o,o,o,
Drum isch iser Städtli au weltbekannt
Narri-Narro.

Romaius selbst erwachet, aus seinem tiefen Schlaf,
Gar friedlich er noch lachet,
sieht er den Miliz-Soldat,
Wie früher sie trinket und esset, ein Kalb auf einen Hieb,
Romaius ka ’s nit vergesse, singt mit das schöne Lied,

Refrain:
Z'Villinge i de Narrestadt a,a,a, usw.

Wer kunnt au dert im Blauhemd mit Goäßel und mit Zwick
De Butzesel mit de Trieber, er zieht en Riesascht mit.
Er rennt umenand u. sie sitzet, doch kunnt er in a Wirtschaft nie,
Mond Trieber saumäßig schwitze, trotzdem singet älli bim Wi,

Refrain:
Z'Villinge i de Narrestadt a,a,a, usw.

De Villinger Narro, de Hansel, isch dös nit e herrliche Pracht
Wie er am Mentig-Morge bim Umzug so stolz goht durch d’ Stadt
Mit Fuchsschwanz und Narrosäbel, mit Krage und Fulla und Masch
D’ Altvillingeri no am Ärmel, so goht es Stadt nuff und nab,

Refrain:
Z'Villinge i de Narrestadt a,a,a, usw.

Am Schluß no kummet die Schönste, hei dös isch e suberi Sach,
De Wuescht mit sirä Grätze, jetzt guck au wie älles lacht.
Er hät sich mit Stroh so fest usgstopft, daß er kum no laufe ka,
Und Kinder werfet mit Stoäner, trotzdem singt älles druff na,

Refrain:
Z'Villinge i de Narrestadt a,a,a, usw.







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